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Frank_sibe

Archiv User

  • »Frank_sibe« ist männlich
  • »Frank_sibe« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 10. Oktober 2011, 12:53

Ersthelferausbildung für Umgang mit Verätzungen

Hallo Menschenschützer,
die Ersthelferausbildung und Auffrischungskurse beschäftigen sich mit der standardmäßigen Versorgung von verschiedenen Verletzungen. Was macht man aber , wenn man spezielle Anforderunen im Betrieb hat und ständig mit gefährlichen und unter Umständen giftigen Säuren und Laugen in Kontakt kommen kann? Wer gibt den Mitarbeitern die notwendige Ausbildung im Richtigen Umgang mit diesen besonderen Gefahren? Wie geht man hier am besten vor? Externe Hilfe von der Dekra oder an wen kann man sich da wenden?
Danke

Gruß Frank
Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden;
es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun. (Johann Wolfgang von Goethe)

Michael Kleppsch

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2

Montag, 10. Oktober 2011, 13:21

Hallo Frank,
du hast zwei Punkte angesprochen die mann trennen sollte.
1. Erste Hilfe bei Verletzungen durch Gefahrstoffe
- Schulung im Rahmen der Ersthelferausbildung durch Extern die EH Schulungen durchführen dürfen (DRK, ASB, usw.)
Personenkreis könnt ihr ja erweitern zb. für Vorgesetzte, und MA die mit Chemie hantieren
2. Schulung Gefahrstoffe Umgang Sicherheit Handhabung
- Verantwortlich der Vorgesetzte, kann durch Gefahrstoffbeauftragen dabei unterstützt werden
(muss übrigens vor beginn der Tätigkeit durchgeführt werden)
- Kannst ja mal über deinen Aufsichtsbeamten BG mal anfragen bezüglich neues Schulungsmaterial
Gruß Micha

Glück hat auf die Dauer doch nur der Tüchtige - Moltke-

Marderhunter

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3

Montag, 10. Oktober 2011, 20:40

Wie geht man da am besten vor?

Eine Firma, die seit einigen Jahren im Bereich der Aus- und Fortbildung ( Bereich: Ersthelfer, Betriebssanitäter, ) betreue, hat das Problem wie folgt gelöst:

Auf Anweisung des Betriebsarztes haben die Mitarbeiter bei Verätzungen oder anderen Gefahrstoffen, spezielle Lösungen zur Dekontamination oder Neutralisierung einzusetzen.

Dieses Vorgehen ist durch den Betriebsarzt abgesegnet worden!!


Die Aus- und Fortbildung zu speziellen Vergiftungen usw. sollte immer im Absprache und Zusammenarbeit mit dem Betriebsarzt erfolgen.

Warum?

Ich glaube nicht das der Gefahrstoffbeauftragte oder Vorgesetzte entsprechende med. Kenntnisse hat. Beide Seiten sollten sich da ergänzen.

Gruß

Wolfgang

Marderhunter

Mamas Liebling

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4

Montag, 10. Oktober 2011, 21:01

Ach ich vergaß, in meiner Jugend (1983-1985) habe Ich einmal auf dem Gelände einer Firma gearbeitet, da standen überall Atropin-Selbstinjektions- Spritzen rum. Die waren für den Fall gedacht das man Kontakt zu bestimmten Stoffen(Nervengifte) hatte. Auch da erfolgte die Einweisung duch einen Betriebsarzt und einen Experten für diese Stoffe.

Aber zum Glück ist nichts passiert. :D

War aber manchmal schon ein komisches Gefühl, auf diesem Areal zu arbeiten.

Joerg

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5

Dienstag, 11. Oktober 2011, 10:07

Umgang mit Gefahrstoffen!

Hallo Frank!
Deine Frage
Wer gibt den Mitarbeitern die notwendige Ausbildung im Richtigen Umgang mit diesen besonderen Gefahren? Wie geht man hier am besten vor?

Der Vorgesetzte der Mitarbeiter die SiFa der Betriebsarzt und der Gefahrstoffbeauftragte sollten hier zusammen tätig werden.
Mit den Vorgesetzten und den Mitarbeitern die Handhabung mit dem Produkt durchgehen und dementsprechend Betriebsanweisungen erstellen, Gefährdungsbeurteilung erstellen.
Den Betriebsarzt einbeziehen für den Fall wenn etwas schief geht wie dann die Erste Hilfe auszusehen hat.
Dann die MA. Unterweisen den richtigen Umgang mit den Produkten darlegen.
Und natürlich wie die Erste Hilfe auszusehen hat.
Externe Hilfe gibts bei der BG bei der Gefährdungsermittlung, der Festlegung geeigneter Schutzmaßnahmen und in der umfassenden Beratung bei gefahrstoffrechtlichen und toxikologischen Themen.

Gruß Jörg
Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Joerg« (11. Oktober 2011, 11:25)