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[Frage] Dämpfe an Machienen..
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Anfänger
Registrierungsdatum: 29. Juli 2011
Wohnort: Berlin
BG Zugehörigkeit: Chemie
Dämpfe an Machienen..
ich bin neu..und wollte mir mal andere Meinungen einholen...ich werde mich versuchen Kurz zufassen.Ich arbeite als Maschieneführer an einer Machiene mit großen Walzen.In diesen Walzen kommt Farbe ca400Kg zum Reiben bei ca 50.Crad.Ich schiebe dann die Farbe vorne am Tisch ab.an den Walzwerken kommen dämpfe hoch.dadurch bekomme ich Kopfschmerzen.Ich hatte mal den Produktionsleiter draufhingewiesen..das es mir immer schlecht geht..aber naja was soll ich sagen..auf deutsch..ist es ihm egal..der Betriebsarzt hat aus der Ferne sein OK gegeben.Ohne mich zu untersuchen..Hintergrund: ich hatte April einen Arbeitsunfall ,wo ich Fumarsäure eingeatmet habe..naja 1Tag Krankenhaus und 1 Woche krank.war beim Lungenspezialisten.Ich habe auch ein Atest bekommen.Naja seit dem Arbeitsunfall war ich auch nicht mehr an den Walzen...ich kann ja auch in anderen Abteilungen arbeiten.Promt aus meinem Urlaub zurück sollte ich an die Walzen.Naja bekomme Kopfschmerzen..Hustenanfälle...ich bat mal um eine Absaugung..da beist du auf Granit..angeblich sind diese Dämpfe nicht gefährlich...naja ok.ich weiss ich arbeite nun mal in einer Chemiebude..aber komisch in den anderen Abteilungen geht es mir gut...Ich finde es echt frech vom Betriebsarzt sein ok ohne mit mir mal zu sprechen..
Ich hoffe ich habe es kurz gemacht.Kann mir denn einer mal einen Tip geben wie ich mich verhalten soll..!!wäre euch sehr dankbar..
lg Staubsauger
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Registrierungsdatum: 28. März 2008
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Registrierungsdatum: 13. März 2009
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Wenn das Unternehmen einen Betriebsrat hat, ist dieser über die Problematik zu informieren. Und der Betriebsrat hat einige Möglichkeiten, hier tätig zu werden.Kann mir denn einer mal einen Tip geben wie ich mich verhalten soll..!!
Wenn kein Betriebsrat vorhanden ist und wenn Du keinen Einblick in die GefB bekommst, dann bleibt der äußerst unschöne Weg, ein Gespräch mt der BG zu führen, damit dieser einfällt, den längst fälligen Besuch in Deinem Unternehmen zu machen und ganz zufällig Fragen zu dem betroffenen Arbeitsplatz zu stellen ... das ist dann aber schon eine Gratwanderung ...
Ansonsten: wenn der Vorgesetzte mit sich sprechen lässt, kann man eine Gefahrstoffmessung vornehmen, also eine Arbeitsbereichsanalyse durchführen.
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Registrierungsdatum: 28. Oktober 2008
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Anfänger
Registrierungsdatum: 29. Juli 2011
Wohnort: Berlin
BG Zugehörigkeit: Chemie
Dämpfe...
Also einen genauen Stoff kann mann nicht benennen..ich hatte mich schlauch gemacht und mir wurde gesagt das wenn ich die BG einschalte und die eine Messung vornehmen ,das sie nicht genau auf einen Stoff messen kann..ich vermute das durch die Reibung der Farbe die Öle verbrennen...weil es stickt unheimlich..Stichdruckfarben sind es am meisten.ich werde erstmal zu meiner Hausärztin gehen und mir gegen die Kopfschmerzen was verschreiben lassen und ich werde ihr denn Sachverhalt schildern.
Kurios ist schon das 3 ältere Mitarbeiter richtig Krank waren oder sind (Krebs) ist ja nur ne´. Behauptung von mir..aber ich mit 37 Jahren bekomme schon angst.
am meisten ärgere ich mich über den Betriebsarzt..aber wirklich ohne mit mir zu sprechen wegen meinen atest..meinte er aus der Ferne das alles ok sei..naja
lg Staubsauger
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Registrierungsdatum: 25. November 2010
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BG Zugehörigkeit: BGW
Ersmal Danke für eure Tips..
Also einen genauen Stoff kann mann nicht benennen..ich hatte mich schlauch gemacht und mir wurde gesagt das wenn ich die BG einschalte und die eine Messung vornehmen ,das sie nicht genau auf einen Stoff messen kann..ich vermute das durch die Reibung der Farbe die Öle verbrennen...weil es stickt unheimlich..Stichdruckfarben sind es am meisten.ich werde erstmal zu meiner Hausärztin gehen und mir gegen die Kopfschmerzen was verschreiben lassen und ich werde ihr denn Sachverhalt schildern.
Wenn es dir gelingt die möglichen Gefahrstoffe doch noch zumindest einzuschränken, wäre auch eine Blutuntersuchung möglich, um fetstzustellen, ob der biolog. Grenzwert überschritten ist. Aber dazu braucht es halt schon Anhaltspunkte.
Du wirst doch die Farben zumindest spezifiziern können. Dann sollte die BG eigentlich wissen was da an Stoffen, Gemischen und Zubereitungen in Frage kommt. Dann wüsstest du auf was zu untersuchen ist. Allerdings könnte ich mir vorstellen, sollte der Betriebsarzt das nicht anleiern und du das über den Hausarzt machen musst, dass du die Untersuchung erstmal aus eigener Tasche zahlen musst.
Aber bei der geschilderten Situation würde ich, sofern ich die finanz. Möglichkeiten hätte, da investieren. Denn nichts ist wichtiger als Gesundheit, das hast du ja quasi auch schon geschrieben.
lg
Hardy
(Terry Pratchett)
Und nicht vergessen: Das Licht am Ende des Tunnels könnte ein einfahrender Zug sein!
Und kommst du nicht mit meinen Akronymen aka Abkürzungen klar: http://www.rrr.de/~kathinka/akronyme.htm
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Registrierungsdatum: 25. November 2010
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BG Zugehörigkeit: BGW
Aber bei der geschilderten Situation würde ich, sofern ich die finanz. Möglichkeiten hätte, da investieren. Denn nichts ist wichtiger als Gesundheit, das hast du ja quasi auch schon geschrieben.
lg
Hardy
Und eines habe ich vergessen: Mit den Kopfschmerztabletten doktorst du nur am Symptom herum. Wenn da wirklich krankmachendes dahintersteckt, und das ist bei deiner Schilderung sehr gut möglich, dann schießt du dir damit selbst ins Bein.
Du hast jetzt gleich eine Privatnachricht.
Hardy
(Terry Pratchett)
Und nicht vergessen: Das Licht am Ende des Tunnels könnte ein einfahrender Zug sein!
Und kommst du nicht mit meinen Akronymen aka Abkürzungen klar: http://www.rrr.de/~kathinka/akronyme.htm
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Registrierungsdatum: 5. Februar 2010
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Beruf: Freiberufliche Sicherheitsfachkraft, Störfallbeauftragter, Immissionsschutzbeauftragter, Sachverständiger nach §29a
Hobbys: Dampflokomotiven
BG Zugehörigkeit: Chemie
schließe mich grundsätzlich den Aussagen meiner Kollegen an. Bevor Du einen (dafür qualifizierten - Umwelt- oder Arbeitsmediziner) Arzt aufsuchst, solltest Du Informationen über den verarbeiteten Stoff beschaffen. Im Klartext, Du (und Dein Arzt) brauchen das Sicherheitsdatenblatt. Dort sind alle erforderlichen Infos enthalten. Mit Stoffname und Hersteller sollte es möglich sein das Sicherheitsdatenblatt im Internet zu finden. So wie es aussieht, wirst Du im Deinem Betrieb wahrscheinlich vergeblich danach suchen. Falls Du das Sicherheitsdatenblatt nicht findest, nenne hier mal Hersteller und Stoffbezeichnung. Sollte für die geballte Fachwelt hier im Forum doch kein Problem sein an das Sicherheitsdatenblatt ranzukommen.
Gruß aus der Kurpfalz
Andreas
(Marie von Ebner-Eschenbach)
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Registrierungsdatum: 25. November 2010
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Hobbys: Krimis in jeder Form und seit 2001 Useneter mit Leib und Seele
BG Zugehörigkeit: BGW
Sollte für die geballte Fachwelt hier im Forum doch kein Problem sein an das Sicherheitsdatenblatt ranzukommen.
Da reicht dann meist ein Anruf, wenn man es nicht eh direkt ergoogln kann.
Aber für unvergesslich der Anruf bei Shell Deutschland wegen Otto-Kraftstoff: Die wollten eine Kundennummer...
Hardy
(Terry Pratchett)
Und nicht vergessen: Das Licht am Ende des Tunnels könnte ein einfahrender Zug sein!
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Anfänger
Registrierungsdatum: 29. Juli 2011
Wohnort: Berlin
BG Zugehörigkeit: Chemie
Dämpfe..
also erstmal möchte ich mich bei allen bedanken,die mir gute Tipps gegeben haben.Besonderst Hardy..Danke..
Jo, heute eine vielleicht gute Nachricht.Ich hatte heute ein Telefonat mit dem Betriebsarzt.Er sagte mir das er (Produktionsleiter kam letzen Montag zu mir und teilte mir mit das der B.arzt meinte das alles ok sei,und ich an den Walzen arbeiten dürfte...)dem Leiter mittgeteilt habe,das ich nicht in Abteilungen arbeiten solle wo Dämpfe sind..und das mein Atest vom Arzt gilt.. ..ich bin echt aus allen Wolken gefallen..wie kann mein Produktionsleiter mich anschauen und sagen das alles ok sei..! ich war echt sauer..Naja jedenfalls war ich heut bei meinem Produktinsleiter und teilte ihm mit,das ich mit dem Betriebsarzt heut telefoniert habe und er mir was anderes mitteilt als er..seine Worte:das glaube ich nicht,mir hat er was anders gesagt,und dann muss ich wohl einen anderen Betriebsarzt holen..und er wolle Ihn noch kontaktieren.Naja ich war sehr ruhig obwohl..ich ihn mal richtig die Meinung sagen wollte wegen (er hat mich echt angelogen)..der Betriebsarzt meinte auch das ich ja schon so lange raucher bin und das did nicht gut ist.Das weiss ich ja auch und nach meinen Betriebunfall versuche ich auch davon los zukommen .ich mache wirklich stepp for stepp..Naja jedenfalls habe ich auch mit meinem Vorarbeiter gesprochen und er sagte: naja Lajos verstehen tue ich ja es,aber du musst vorsichtig sein sonst kannst du nörgentwo eingesetzt werden und dann bekommst du die kündigung..naja did versuche ich auszublenden..ich habe ja in anderen Abteilungen nicht dieses Problem..meine Lebensgefärtin arbeitet auch in dieser Firma ,alerdingst im Labor...und sie meinte auch ich solle es mir nicht gefallen lassen..ich meine...hallo ..ich versuche doch nur einfach den leuten mitzuteilen das es mir da an den walzen scheisse geht-..zählt den ein Menscheleben nichts..?!vieleicht bin ich momentan sehr emotional..aber dieses hin und her geht mir an die Leber.und ich bringe diese (scheisse)sorry..mit nach hause..ich will doch nur arbeiten ,meine familie ernähren und einfach wieder spass an der arbeit.ok..ist schon spät...allen wünsche ich ne jute Nacht.Nochmals Danke ..
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Registrierungsdatum: 3. Mai 2010
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Beruf: Sicherheitsfachkraft
Hobbys: Motorrad
BG Zugehörigkeit: RCI
wenn du zu deinem Hausarzt wegen der Hustenanfälle gehst (muss nicht unbedingt ein Krankenschein werden)
und das ,Zauberwort' Verdacht auf Berufskrankheit äußerst dann meldete der das deiner BG.
Damit bringst du den Stein ins rollen.
Bei Verdacht auf Berufskrankheit sind die zur Untersuchung des Vorgangs verpflichtet.
Ich würde zu diesem Schritt raten, irgendwelche Auskünfte - ist nicht weiter gefährlich- von deinem Vorgesetzten, Betriebsarzt nur schriftlich annehmen.
Glück hat auf die Dauer doch nur der Tüchtige - Moltke-
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