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Dental

Rentner in Lauerstellung

  • »Dental« ist männlich
  • »Dental« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 24. Juli 2010, 19:37

Love Parade Absperrung???

Deine Freiheit hört dort auf, wo die des anderen anfängt.

toni

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  • »toni« ist männlich

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2

Samstag, 24. Juli 2010, 19:48

Hallo Dental,

ich hab es mal hierher verschoben.
Also was da passiert ist, ist eine ganz schreckliches ereigniss und hoffe das mein neffe heil zurück kommt. Bin auch gespannt wie es zu dieser massenpanik kommen konnte, warten wir die ermittlungen ab.
Gruß Toni
Wer nichts weiß, muß alles glauben. (Marie von Ebner-Eschenbach)
„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ (Sapere aude)

3

Sonntag, 25. Juli 2010, 10:18

Ich habe ja keine Ahnung von Security oder Vorschriften bei Massenveranstaltungen. Mich wundert nur, dass man einen 300 m langen Tunnel von Menschenmassen durchschreiten lassen darf, ohne Rettungsgassen, Panikkorridore o. ä. einzurichten.

Werden die Sicherheitseinrichtungen bei solchen Veranstaltungen nicht von Fachleuten wie TÜV oder Behörden vorher abgenommen?

Ist doch auch auf jedem Jahrmarkt vorgesehen.

?(

Dental

Rentner in Lauerstellung

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4

Sonntag, 25. Juli 2010, 11:10

ich habe hier so ein Gefühl, daß es mal wieder nur um Profitmaximierung ging.
z.B. Der Umzug mit schweren Wagen. Hier geht bei jedem Dorfkarneval ein Sicherungsposten an den Seiten des Fahrzeuges. Bei den gestern gesehenen Bildern fuhren die Fahrzeuge ohne Sicherungsposten.
Unverantwortlich
Zu klären wäre vor allem erstmal für wie viele Besucher deises Event ausgelegt war. Von anderen Agenturen kamen Zahlen von 350000 bis 400000. Laut Nachrichtenmeldungen ca. 1,4 Millionen

LG Dental
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A_B

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5

Sonntag, 25. Juli 2010, 13:19

Ich habe ja keine Ahnung von Security oder Vorschriften bei Massenveranstaltungen. Mich wundert nur, dass man einen 300 m langen Tunnel von Menschenmassen durchschreiten lassen darf, ohne Rettungsgassen, Panikkorridore o. ä. einzurichten. ..

Der Tunnel hat laut Pressekonferenz eine Länge von 120 m.

Aber bevor noch mehr Spekulationen, Vermutungen, "Halbwissen" etc. kommen, den Thread zu schliessen.

6

Sonntag, 25. Juli 2010, 13:38

Lt.Tagesschau war er 120 m lang, der Tunnel.

Auf jeden Fall war er lang genug, dass die Menschen Panik entwickelten, nicht mehr herauszukommen.

toni

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7

Sonntag, 25. Juli 2010, 15:54

Aber bevor noch mehr Spekulationen, Vermutungen, "Halbwissen" etc. kommen, den Thread zu schliessen.

Hallo,

ich gebe dir recht das spekulationen, vermutungen und gefährliches halbwissen nich förderlich sind, dennoch ist das hier der "off topic" bereich, wir sind dafür bekannt diskussionen und meinungen nicht so schnell zu blocken.

Zum thema zurück, eigentlich ist es egal ob 120m oder 300m, es sind 19 menschen gestorben und die kommen nicht mehr zurück. Jetzt dreht sich alles nur noch um die schuldfrage und einen schuldigen zu finden anstatt vorher alles ordentlich zu organisieren...

Mein tiefstes Beileid gilt den Hinterbliebenen für die nächsten schweren Stunden und Tagen....
Gruß Toni
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a.r.ni

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8

Sonntag, 25. Juli 2010, 17:15

@toni: ich hoffe, dass Dein Neffe heil zurück gekommen ist.
@alle: Was hier passiert ist, ist furchtbar, aber mich interessiert nun, wie die Verantwortung für dieses Debakel festgelegt ist / wird.
Oder anders gesagt: was kann der SiFa der Stadt Duisburg passieren?

Ich kenne das Problem aus meiner Stadt - hier wird die SiFa offensichtlich auch nicht (immer) eingebunden ...

Ist in Duisburg der Oberbürgermeister verantwortlich oder
hat er eine Pflichtenübertragung vorgenommen,
hat die SiFa, sofern sie eingebunden war, fahrlässig gehandelt,
liegt die Verantwortung nur beim Veranstalter oder
wie kann die Polizei einer Mitschuld bezichtigt werden?

Haben wir hier Foristen, die das aus einer gewissen Nähe verfolgen können?
Ich meine, dass das für uns alle aus rechtlicher Sicht interessant ist ...
"Die Sprache ist die Quelle aller Missverständnisse" - Antoine de Saint-Exupéry

A_B

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9

Sonntag, 25. Juli 2010, 19:51

.......
Oder anders gesagt: was kann der SiFa der Stadt Duisburg passieren?.....

Gar nichts.
a) Weil es DIE SiFa (vergleichbar mit SiGeKO) nicht gibt.
b) Weil Besucher keine Beschäftigten sind, somit Arbeitsschutzregelungen nicht greift.

Marderhunter

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10

Sonntag, 25. Juli 2010, 20:51

Ich habe da mal Frage?

Was soll eine Sifa mit einer solchen Veranstaltungen bzw. Organisation einer solchen Veranstaltung zu tun haben?


Gruß

Wolfgang

11

Sonntag, 25. Juli 2010, 21:52

Es gibt auch für Beschäftige bei solchen Großveranstaltung das Recht auf Arbeitsschutz:
- Security-Personal
- Rettungskräfte
- Polizeibedienstete (oder hat sich nicht gleich nach dem Unglück die GdP - Gewerkschaft der Polizei - zu Wort gemeldet)?
- Dienstleister (und wenn es "nur" die Verkäufer/innen in den Wurstbuden sind).

Rigesa

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12

Montag, 26. Juli 2010, 06:20

Hallo zusammen.

Meinerachtens wird in den Medien im voraus immer alles aufgebläht und reißerisch zerrisen. :cursing: Anstatt ein bisschen Ruhe reinzubekommen, um die Unfallursache von Experten feststellen zu lassen. Es ist traurig, was da passiert ist, aber ich hasse Spekulationen im Vorfeld, vor allem von der Presse!!

Mit oberschwäbischen Sicherheitsgrüßen
Ritschi
Ich denke, also bin ich.

Diakos

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13

Montag, 26. Juli 2010, 10:18

Am schlimmsten finde ich wie die Verantwortlichen jetzt versuchen es auf die Unvernunft der Besucher zu schieben.

Wer jemals mal bei einem Konzert oder ähnlichem in so einer Menschenmasse mitgetragen wurde der weis dass der Einzelne da nichts mehr machen kann.

pi-wall

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14

Montag, 26. Juli 2010, 11:42

Ich habe mich jetzt nicht durch alle Beiträge durchgelesen und möchte auch nur kurz meine meinung kund tun.

1. Festplatz für 350.000
2. Ein Zugung - durch einen Tunnel
3. Gesamte Festgelände abgespärt

Drei sachen die ich als Fahrlässig einordnen würde

zu 1. bei den letzten veranstalltungen waren es immer mehr wie 800.000 Menschen
zu 2. Bei einem Eingang der in einem Tunnel liegen soll spärt man vor dem Tunnel ab und nicht dahinter und wenn es möglich ist versucht man einen Tunnel föllig zu vermeiden!
zu 3. Ist der Platz begrenzt sollte man auch nicht mehr leute rein lassen wie nötig aber da spielen dann noch andere Faktoren eine Rolle.

Aber für die Love parade einen Platz für 350.000 Menschen vorzusehen ist nicht akzeptabel.

Wer sich einwenig auf Großveranstalltungen rum treibt oder rum getrieben hat und dann dieses gesehen, für den war dann schon klar das da was passieren muss.

Ein kleines Beispiel :

Man nehme eine Buss für 40 Personen und setze mal 50 rein das geht dann noch jetzt halte mann an einer stelle wo noch 100 Personen mit fahren müssen !!!

Wie geht das wohl aus ???

Für mich steht fest. Wäre der Parzibereich für 2.000.000 ausgelegt gewesen wäre mit aller warscheinlichkeit nichts passiert. Der Verkehrsfluss hätte frei laufen können und es wäre warscheinlich nicht zu einer aufstauung gekommen.

Hätte,wäre,wenn,aber,eventu.,oder.............. Die ganze angelegenheit ist einfach nur schlimm und traurig ;(

Martina111

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15

Montag, 26. Juli 2010, 11:43

Hallo zusammen,

allem voran: eine Tragödie, die nie hätte passieren dürfen.

Wie iMedias schreibt, verstehe auch ich nicht, dass schon allein der Tunnel für Rettungsmöglichkeiten keinen Raum gelassen hat. In jedem Industriebetrieb schreibt die ASR getrennte Wege für Stapler- und Personenverkehr vor...



Spekulationen nutzen nicht viel, in der Tat. Wenn man aber mal einen Blick in die VStättVO NRW`s wirft, wird ausdrücklich nach einem Sicherheitskonzept verlangt. Wenn dann am Ende solch ein – ich nenn es mal „Ergebnis“ zu verzeichnen ist, kann ich nur sagen, das Sicherheitskonzept war Grütze.



Quelle: IHK Köln

„.....

Grundsätzlich konkretisiert die VStättVO die bisherigen Vorschriften und passt sie an die zeitgemäßen Sicherheitsbedürfnisse - insbesondere bei Großveranstaltungen - an. Sie enthält bau- und brand-schutztechnische Vorschriften, Vorschriften zu Notausgängen und Rettungswegen sowie Vorschriften zu den technischen Einrichtungen. Darüber hinaus werden betriebliche Vorschriften wie die Erstellung eines Sicherheitskonzeptes und die Einrichtung eines Ordnungsdienstes, technische Proben, Anwesenheits- und Überwachungspflichten der Betreiber, Veranstalter und Fachkräfte (sowie deren Qualifikation) geregelt.

....

Darüber hinaus - um den besonderen Sicherheitsanforderungen bei Großveranstaltungen gerecht zu werden - ist der Betreiber von Versammlungsstätten mit mehr als 5.000 Besucherplätzen verpflichtet, abhängig von der Art der Veranstaltung, ein Sicherheitskonzept aufzustellen, einen Ordnungsdienst einzurichten und ein Einvernehmen mit der zuständigen Ordnungsbehörde herzustellen.

.....



Verantwortung der Betreiber, Veranstalter und deren Beauftragten Die ordnungsrechtliche Verantwortung trifft grundsätzlich den Betreiber der Versammlungsstätte. Sie ist umfassend und bezieht sich auf die Beachtung der Bau- sowie der Betriebsvorschriften. Selbst wenn der Betreiber seine Pflichten teilweise auf den Veranstalter überträgt, bleibt seine Gesamtverantwortung unberührt. Die Bauaufsichtsbehörde kann daher ordnungsbehördliche Maßnahmen weiterhin sowohl an den Betreiber der Versammlungsstätte als auch den Veranstalter richten.

.....“



Ob eine Fasi „mit im Boot“ war, wissen wir nicht. Allerdings waren hier mehr Leute dabei, die für Sicherheit zu sorgen gehabt haben – oder eher – hätten. Das hätte auch unmöglich allein der Job der Fasi gewesen sein können.

Letztlich wird man einem kleinen, armen Würstchen den schwarzen Peter überhelfen, - und das wird es dann auch schon mal wieder gewesen sein. Oder eine „Obernase“ tritt zurück (siehe BP Chef) – mit Aussicht auf einen schönen Aufsichtsrats- Posten und fertig.



...leider :evil:



@toni: dein Neffe ist wohlauf?



Viele Grüße

Martina
Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird. (W. Churchill)
----------------------------------------
Das Schwierige am Diskutieren ist nicht, den eigenen Standpunkt zu verteidigen, sondern ihn zu kennen.
Andre' Maurois

toni

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16

Montag, 26. Juli 2010, 12:15

Hallo,
@toni: ich hoffe, dass Dein Neffe heil zurück gekommen ist.
@toni: dein Neffe ist wohlauf?
Alles okay, er war während der ereignisse schon durch den tunnel bzw. treppe. Telefon bzw. handy ging ja nicht, alles sehr erschreckend.
Warten wir ab was geschieht.
Gruß Toni
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Amaranth

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17

Montag, 26. Juli 2010, 19:49

Hallo

ich finde das einen ziemliche Tragödie, wie wohl jeder hier und die Angehörigen und Verletzten haben mein tiefstes Mitgefühl.

Was mir nicht ins Hirn geht:
es hieß, der Tunnel hat eine Kapazität von 20 T / Personen pro Stunde. Selbst bei einer Besucherzahl von 250 T Personen, heißt dass, dass die Besucher 12 Stunden lanh HIN Richtung Festplatz brauchen und 12 Stunden zurück, um wieder weg zu kommen. Da muss man kein großer Kenner von Massenveranstaltungen sein, um zu wissen, dass das kurz vor dem Highlight zu Gedränge führt.

Aber vielleicht wäre es ja noch gut gegangen, wenn.... Man sagt ja, dass der eigentliche Panikauslöser die Menschen waren, die von der (zusätzlich geöffneten) Treppe herunter in die Menge gefallen sind.
Und da ist der Punkt, wo ich mir als FaSi was mitnehmen kann (und muss): So unwahrscheinlich manches auch sein mag - zieh es mit in deine Kalkulation (GB) ein!!!

Gruß A

toni

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Freitag, 30. Juli 2010, 12:57

Loveparade 2010 Chronologie einer Katastrophe - 21 Tote 500 Schwerverletzte

Teil 1: Wie kam es zur Massenpanik





Teil 2: Massenpanik





Teil 3: Massenpanik





Teil 4: Massenpanik





Die vermisste person hat er inzwischen gefunden und es geht ihr gut.


Zitat

pizzamanne

vor 8 Minuten
Der dame geht es offenbar gut. Sie kommt aus NRW und unsere
Erfahrungen decken sich miteinander. Wir wollen uns bald mal gegenseitig
besuchen ;-)

Es war am anfang etwas komisch weil 2 oder 3 Damen angegeben haben
von mir gerettet worden zu sein. Das hatte mich etwas irritiert ;-)
Gruß Toni
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