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CJochum

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Dienstag, 6. Januar 2009, 17:07

Präsentation zur LEK 3 in Stichworten

Hallo,
habe ne Frage zur Präsentation:

Ist es möglich und kommt es gut an, wenn die Präsentation nur in Stichworten aufgebaut und der Rest mit den eigenen Worten dargestellt und erklärt wird? Ansonsten wird es meiner Meinung nach zu unübersichtlich durch die vielen Folien...

Hat jemand Erfahrung in dieser Richtung?

DANKE im Voraus :-)

harmi

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2

Dienstag, 6. Januar 2009, 17:29

RE: Präsentation zur LEK 3 in Stichworten

Eine Präsentation lebt davon, dass sie jemand präsentiert.

Einzeln einfliegende Buchstaben oder Wörter, die nach dreifachem Salto einfliegen, lenken nur ab und machen die Präsentation selbst eher langweilig.

Du musst mit jeder Folie die Neugier auf die neue Folie oder dein gesprochenes Wort wecken.

Stelle Fragen, bleibe sachlich, führe keine langen Texte auf.

Überfrachte die Folien nicht. Wenn die Teilnehmer ständig auf die Präsentation schauen, hast du was falsch gemacht.

Du bist der Mittelpunkt, nicht der Beamer, die Leinwand, das Laptop, die Powerpoint.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »harmi« (6. Januar 2009, 17:29)


harmi

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3

Dienstag, 6. Januar 2009, 17:43

Hier noch ein Link zu einem schönen Leitfaden:

Klick mich...

Michael Kasper

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4

Dienstag, 6. Januar 2009, 18:35

Hallo :)
Ich habe meine nur in Stichworten gemacht. Du bist die Hauptperson. Und so musst Du das alles auch rüberbringen.
LG
Michael Kasper

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Nicht jeder der viel redet, sagt auch viel !

Martina111

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5

Dienstag, 6. Januar 2009, 20:56

Hallo,
ich würde in jedem Fall Stichpunkte verwenden. Was sonst? Willst Du ganze Sätze ablesen? Nichts ist langweiliger - und lesen können die alle selbst.
Ich hatte 2-3 Stichpunkte pro Folie, 7 oder 8 Folien, - Bilder lockern die Sache auf! Große Schrift wählen und was zum Zeigen, anfassen etc. benutzen. Auf einem Zettel (A6 max. A5 deinen roten Faden notieren)
Es muss spannend sein.
FInde meine PP gerade nicht. Kann mich aber erinnern, dass ich pro Minute 1 Folie gerechnet hatte. Wobei ich aber noch Demo Objekte hatte.

Mach es spannend und "rund", dann passt das schon.
Viele Grüße
Martina
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Andre' Maurois

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6

Mittwoch, 7. Januar 2009, 09:10

Lek 3

Hallo erstmal,

meine LEK 3 liegt jetzt ca. 5 Wochen zurück und die Erinnerung daran ist noch recht frisch. Folgende Tips kann ich Dir geben:

1. Nicht zu viele Folien (max. 10 - 12 Folien, es sind nur 10 Minuten)
2. Folien übersichtlich gestalten: Überschrift - Schlagwörter - Bild (Grafik, Tabelle, Foto, etc. aber niemals überladen, ggf. auflockern)
3. Zu den Folien mit eigenen Worten kurz und knackig informieren
(Es sollte dabei rüberkommen, dass man voll in der Thematik steckt)
4. Moderatorenkarten mit den Stichwörtern (roter Faden) zu jeder Folie

Solltest Du noch Fachlektüre brauchen, kann ich Dir diese Fachlektüre
nennen: Visualisieren, Präsentieren, Moderieren von Josef W. Seifert,
Gabal-Verlag, ISBN 978-3-930799-00-8 und Präsentieren von Claudia Nöllke vom Haufe-Verlag, ISBN 978-3-448-07864-0. Letzteres ist vom
Umfang her deutlich geringer, aber es war mir sehr hilfreich. Die Infos
der VBG zur LEK 3 sollten das ganze dann abrunden.

Ansonsten wünsche ich viel Spaß bei der Vorbereitung der LEK 3

Gruß Adrian

helly1969

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7

Mittwoch, 7. Januar 2009, 11:05

RE: Präsentation zur LEK 3 in Stichworten

Hallo,

ich habe im November meine LEK3 erfolgreich in Nümbrecht abgelegt. Hier wurde sehr viel Wert darauf gelegt, dass die Kernaussage "rüber kommt". Natürlich sind die Medien auch wichtig. Ich habe mit Metaplan-Wand und PowerPoint gearbeitet. Auf der Metaplan-Wand habe ich die Gefährdungsfaktoren mit Handlungsbedarf, die erarbeiteten Lösungsalternativen (max. 3 je Gefährdungsfaktor) und die Auswahl der Lösung, bei mir ermittelt mit Schnellplanmethode, dargestellt. Wichtig ist, dass die Auswahl der Lösung mit "eigenen" Worten begründet wird. PowerPoint habe ich unterstützend verwendet, beginnend mit dem Präsentationsverlauf, Darstellung der Gefährdungsfaktoren anhand von Fotos (bei mir 3) und Verabschiedungsfolie. Das war vollig ausreichend, da sonst die Zeit zu knapp wird. Aber denke daran, dass die Kernaussage hervorkommt, bei mir der sichere und gesundheitsberechte Umgang mit Gefahrstoffen und die ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes. Bringe diese Kernaussage "energisch" rüber, dann klappt das schon.

Viel Erfolg und Grüsse aus Köln
Helmut

forman

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8

Mittwoch, 7. Januar 2009, 11:07

Hallo CJochum,

meine Vorredner haben eigentlich schon das Entscheidende hierzu gesagt.

Die Präsentation ist sicherlich für die meisten noch mal eine große Herausforderung im Rahmen der Sifa-Ausbildung. Denn alles was und was nicht und wie es gesagt wurde, ist im gleichen Moment Geschichte. Da möchte man sich wirklich gut darauf vorbereitet haben.
Deshalb ist zum Thema "Präsentation" hier im Forum auch schon eine ganze Menge geschrieben worden. Schau deshalb auch ruhig dort noch mal mit hinein, denn da gibt es bestimmt noch weitere wichtige Tipps und Hilfestellungen für dich.

PF
Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen
(Mark Twain)

CJochum

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9

Donnerstag, 8. Januar 2009, 09:04

Hallo und vielen Dank Euch allen :-)
Das alles ist mir schon sehr hilfreich für den Inhalt. Leider weiß ich noch immer nicht genau, wie ich sie aufbauen und wie ich anfangen soll.

Hat jemand vielleicht ein Beispiel für mich, damit ich nen Anfang habe? Der Rest sollte dann von allein gehen....

Gruß,
Christoph

forman

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10

Donnerstag, 8. Januar 2009, 10:54

Hallo Christoph,

die Präsentation ist doch vergleichbar mit einer Situation, die in Zukunft auf dich als Sifa öfters zukommen wird:

Du bist irgendwo in deinem Zuständigkeitsbereich auf ein Problem gestoßen, du hast dich darüber bei den Betroffenen informiert , anschließend einschlägige Vorschriften und Bestimmungen eingesehen und Lösungsvorschläge und -ansätze ermittelt. Nun musst du das deinem ASA in der nächsten Sitzung klarmachen.

Sowohl in diesem Fall, wie auch bei deiner bevorstehenden Präsentation, musst du kurz und prägnant die Situation, deinen Handlungsanlass und dein Vorgehen darstellen, so dass jeder "unbeleckte" Zuhörer die Situation voll erfassen und verstehen kann.

Dass heisst, aus den vielen Informationen, die in deiner Praktikumsarbeit und vielleicht auch noch nur in deinem Kopf stecken diejenigen herausstellen, die für die Darstellung der Situation und deines Vorgehens wichtig sind.

Also:
- um welche Tätigkeit ... handelt es sich
- auf welche Situation bist du aufmerksam geworden
- welche Probleme hast du dabei erkannt
- welches von den Problemen willst du näher erläutern
- wie bist du vorgegangen
- welche Lösungesansätze haben sich ergeben
- welche Lösungen, Maßnahmen, ... würdest du empfehlen und warum usw. usw. usw.
(also letztendlich die 7 Handlungsschritte erkennbar abarbeiten)

Um diese Punkte nicht einfach nur "trocken herunterzurasseln" sollte man geeignete anschauliche Darstellungen für die Zuhörer wählen. Das kann eine Tafel oder ein Flip-Shart sein, das können Folien oder Power-Point-Darstellungen sein oder auch Anschauungsobjekte oder Modelle.

Auf jeden Fall soll dies das gesprochene Wort von dir nur unterstützen und Aussagen verdeutlichen. Da reichen manchmal auch nur drei Schlagworte auf einer Seite aus, die man nacheinander erläutert und gleichzeitig als "roten Faden" für das Vorgehen durch den Vortrag nutzt.
Von daher halte ich es auch schwierig, aus einem so aufgebauten ppt-Vortrag mit einem Foto oder drei Schlagworten oder einer Tabelle o.ä. jeweils auf einer Seite - den man dann möglicherweise als Beispiel vorliegen hat - seine eigene Präsentation aufzubauen.

Nimmt dir die Punkte einfach mal als Anregung zur Hand bzw. das, was für dich zutrifft, und überlege, was du dazu sagen kannst/willst und wie du es für deine Zuhörer anschaulich und plausibel machen kannst. Und, wie vorher auch schon mal gesagt, hier im Forum bei "Präsentationen" mal in den einzelnen Themen herumstöbern. Da stecken auch noch viele Tipps mit drin.

Ich wünsche dir viel Erfolg.

PF
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helly1969

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11

Donnerstag, 8. Januar 2009, 11:32

Zitat

Original von CJochum
Hallo und vielen Dank Euch allen :-)
Das alles ist mir schon sehr hilfreich für den Inhalt. Leider weiß ich noch immer nicht genau, wie ich sie aufbauen und wie ich anfangen soll.

Hat jemand vielleicht ein Beispiel für mich, damit ich nen Anfang habe? Der Rest sollte dann von allein gehen....

Gruß,
Christoph


Hallo Christoph,

Du mußt ein Extrakt deiner Praktikumsarbeit darstellen. Beginne mit der Vorstellung des Themas, stelle die ermittelten Gefährdungsfaktoren und die dazugehörigen Lösungsalternativen vor. Stelle die Auswahl der Lösung (z.B. Schnellplanmethode) dar, so wie Du sie in deiner Praktikumsarbeit ausgewählt hast und begründe sie mit eigenen Worten und denke an die Kernaussage, die aus der Präsentation hervorgehen muß. Die Präsentation spielst vor Deiner Geschäftsleitung und so sollte auch deine Begrüßung erfolgen.

MfG
Helmut

Martina111

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Donnerstag, 8. Januar 2009, 13:28

Hallo CJochum,
kann Dir meine PP nicht zur Verfügung stellen, da diese sensible Betriebsinterna beinhaltet.
Aber die Hinweise, die hier bisher gegeben wurden, vereinfachen die Sache doch nun. 10 Minuten - das ist nicht so schwer. Später musst Du das auch hinbekommen... Nimm Dir mal die Zeit und denk Dich da mal in Ruhe rein. Das ist nicht so tragisch, wie Du vielleicht jetzt noch glaubst. Wirklich nicht. Wie 10 Minuten Unterweisung.
Viel Erfolg.

Martina
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13

Donnerstag, 8. Januar 2009, 14:58

Vorlagen

Hallo Christoph,

Du hast nun eine Vielzahl von Hinweisen bekommen, die Dir sicherlich weiterhelfen werden. Eine Präsentation, die ohne Deinen Einsatz bereits
fertig ist, wirst Du hier nicht bekommen. Kopf hoch, frisch ans Werk.

Gruß Adrian

tommygm

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14

Montag, 12. Januar 2009, 13:51

jede Präsentation durch Medien ist immer nur ein Werkzeug, bzw. Hilfsmittel für Deinen Vortrag, also können durchaus Schlagworte und Stichworte ausreichen, gerade bei ppt gilt, weniger ist mehr
Die Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, dass wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.

harmi

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15

Freitag, 16. Januar 2009, 14:50

Hier mal ein Link zu einer interessanten Ausarbeitung über Präsentationen:

Der Tod der Lesbarkeit

Einfach mal durchklicken....

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16

Freitag, 16. Januar 2009, 15:01

Hallo Harmi,

mit dieser Präsentation kann man nur gewinnen. Super Vorlage. Danke
für dieses geniale Beispiel von Fehlpräsentation ! :D :D

Viele Grüße

Baccalaureus

Martina111

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Freitag, 16. Januar 2009, 16:28

Hallo harmi,
schöne Sache - super!
Wenn man das mal durchgeschaut hat, kann doch nicht mehr viel schief gehen.
Viele Grüße
Martina
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18

Freitag, 16. Januar 2009, 17:36

Ja, als mir diese Seite durch den Bildschirm gerauscht ist, hab ich gedacht, dass sich sicherlich noch ein paar "Kollegen / Kolleginnen" dafür interessieren :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »harmi« (16. Januar 2009, 17:36)


dzschille

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19

Montag, 30. März 2009, 08:20

Hallo Kollegen,

ich habe meinen Praktikumsbericht eingeschickt, und bis jetzt noch nichts gehört. Ich geh mal nach der Devise, nichts hören is am Besten.

Nun sollte ich mich ja doch schon mal seelisch und moralisch auf meine Präsentation vorbereiten.

Zwar reden immer alle von Power Point und so, aber ich habe eigentlich nicht vor, eine PowerPoint-Präsentation zu machen.

Als Thema hab ich die Anschaffung einer neuen Maschine in der Firma, Kernstück meiner Präsentation soll die Gegenüberstellung der zwei möglichen Maschinen sein, die ich anhand arbeitsschutztechnischer Aspekte vergleiche. Dazu will ich paar Fotos in die Rude geben, ein Foto, wo beide Maschinen drauf sind als Anschauung vorn an die Tafel und eine Folien, wo kurz und knapp, mit allen wesentlichen Stichpunkten der Vergleich ersichtlich ist.

Ich denke für 10 Minuten sollte dies auch reichen, oder?

toni

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20

Montag, 30. März 2009, 08:46

hallo dzschille,

deine idee finde ich gut.
vieleicht solltest du noch ein weiteres medium benutzen wie z.b. eine flipchart, wo man das nochmal visualisieren kann was du gerade erklären willst bzw. stichpunkte für ein fazit stellen kannst.
Gruß Toni
Wer nichts weiß, muß alles glauben. (Marie von Ebner-Eschenbach)
„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ (Sapere aude)